Hier hilft es, so konkret wie nötig und so offen wie möglich zu sein. Konkrete Vorerfahrungen und bestehende Kontakte können gut genutzt werden. Vielleicht war jemand schon mal in einem Ort, ein Gruppenmitglied oder Bekannter kommt aus einer Region, die Kirchengemeinde reiste schon öfter dahin, das Bistum hat eine Partnerschaft dort, eine heimische Firma ist dort geschäftlich aktiv oder es gibt eine aktive Städtepartnerschaft (z.B. Frankfurt am Main – Tel Aviv). Das hilft nicht nur für Kontakte, Erfahrungsaustausch, sondern vielleicht auch für Zuschüsse oder bei Gastgeschenken.

Vielleicht gibt es schon Kontakte, beispielsweise durch Begegnungen bei internationalen Lagern (Jamboree, Pfingsten in Westernohe, Jamboree on the Internet/Air (JOTI/JOTA), anderen Pfadfinder-Camps).

Was sind eure Interessen und Ziele?

Es ist immer sinnvoll, zu wissen, was euch interessiert. Nur so könnt ihr zielgerichtet nach Partnern suchen und diese können sich auf euch einstellen. Das gilt umgekehrt übrigens genauso. Wenn ihr z.B. wisst, dass sich eure Begegnungs-Gruppe sehr für Fachwerkhäuser und Burgen interessiert, braucht ihr solche Lokalitäten bei einer Begegnung in Deutschland nicht auszulassen, weil ihr denkt, das sei „Kitsch“ oder „Touri-Kram“. Auch ist es ein Unterschied, ob ihr eine feste Gruppe seid oder ein Team, das eine solche Nahost-Reise z.B. für den Bezirk ausschreibt.

Was sind eure Voraussetzungen?

Ihr seid kurz davor ein Wagnis einzugehen, das euch für euer Leben prägt und eure Erfahrung erweitert. Seid euch über eure Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen im Klaren und geht das Abenteuer Begegnung bewusst an.

Welchen Bedarf an Vorbereitung seht ihr dadurch?

Keine Angst, ihr seid Pfadfinder/innen und trefft Pfadfinder/innen. Ihr dürft euch also auch auf etwas einlassen, ohne perfekt auf alles vorbereitet zu sein. „Learning by doing“ und „Habt Freude am Tun“!